Neben den Methoden der klassischen Medizin existieren noch eine ganze Reihe anderer Änsätze, gegen Krankheiten, Krankheits-Ursachen und -Symptome vorzugehen. Hierbei kommen meist alternativmedizinische Präparate zum Einsatz. Bei den nach dem homöopatschen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) benannten “Schüßlersalzen“ handelt es sich um Mineralsalze in homöopathischer Dosierung.
Während viele Vertreter der medizinischen Lehrmeinung homöopatische Therapien strikt ablehen, schwören andererseits unzählige Patienten auf die Wirksamkeit homöopathischer Präparate, wie auch die Umsatzzahlen für Homöopathika in Deutschland belegen: im Jahr 2008 lag der bundesweite Umsatz für diese Präparatgruppe bei fast 400 Millionen Euro. Der Streit zwischen den Vertretern der klassischen Medizin und den Homöopathen hängt hauptsächlich mit dem in der Homöopathie angewandten Prinzip der “Potenzierung“ zusammen: die zu verbreichenden homöopatschen Präparate enthalten die jeweiligen Wirkstoffe in z.T. extremer Verdünnung, die manchmal so hoch ist, dass sie unter der messtechnischen Nachweisgrenze liegt.
Obwohl Wilhelm Heinrich Schüßler seine “Schüßlersalze“ sogar selbst nicht als hömöopatschische Mittel im eigentlichen Sinne verstanden haben wollte,er sprach in diesem Zusammenhang eher von einer “abgekürzten Homöopathischen Therapie“, kommt bei der “Potenzierung“ (Verdünnung) der Schüßlersalze allerdings doch ein typisch homöopathisches Verfahren zur Anwendung. Schüßlersalze werden meist in den beiden Potenzen D6 und D12 verabreicht. “D6“ bedeutet: das Salz wird im Verhältnis 1:1000 000 verdünnt (eins zu einer Million), bei “D12“ beträgt die Verdünnung sogar 1:1000 000 000 000 (ein zu einer Billion). Eine typische Darreichungsform für Schüßlersalze sind Pastillen, die auf Grund der hohen Verdünnung fast ausschließlich aus Milchzucker (Laktose) bestehen.
Deshalb ist bei Patienten mit einer Laktoseintoleranz Vorsicht geboten. Als Alternative gibt es neuerdings auch laktosefreie Schüßlersalze in alkoholischer Lösung. Typischerweise werden 1-5 Pastillen gelutscht, die Wirstoffaufnahme soll über die Mundschleimhaut erfolgen.
Nach Wilhelm Heinrich Schüßler beruht die Wirksamkeit seiner Schüßlersalze auf der Annahme, dass einer Krankheit ein gestörter biochemischer Prozess zugrunde liegt, in dessen Verlauf es zu einem gestörten Mineralhaushalt kommt. Durch die Zuführung von Mineralsalzen in potenzierter Form soll diese Störung des Mineralhaushaltes wieder beseitigt werden. Neben 15 weiteren “Ergänzungsmitteln“ sind vor allem die folgenden 12 “Funktionsmittel“ die Basis für eine Therapie mit Schüßlersalzen:
Falls Sie noch Fragen zum Themenbereich “Schüßlersalze“ haben, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!
Ihr Team aus der
Glückauf-Apotheke
Während viele Vertreter der medizinischen Lehrmeinung homöopatische Therapien strikt ablehen, schwören andererseits unzählige Patienten auf die Wirksamkeit homöopathischer Präparate, wie auch die Umsatzzahlen für Homöopathika in Deutschland belegen: im Jahr 2008 lag der bundesweite Umsatz für diese Präparatgruppe bei fast 400 Millionen Euro. Der Streit zwischen den Vertretern der klassischen Medizin und den Homöopathen hängt hauptsächlich mit dem in der Homöopathie angewandten Prinzip der “Potenzierung“ zusammen: die zu verbreichenden homöopatschen Präparate enthalten die jeweiligen Wirkstoffe in z.T. extremer Verdünnung, die manchmal so hoch ist, dass sie unter der messtechnischen Nachweisgrenze liegt.
Obwohl Wilhelm Heinrich Schüßler seine “Schüßlersalze“ sogar selbst nicht als hömöopatschische Mittel im eigentlichen Sinne verstanden haben wollte,er sprach in diesem Zusammenhang eher von einer “abgekürzten Homöopathischen Therapie“, kommt bei der “Potenzierung“ (Verdünnung) der Schüßlersalze allerdings doch ein typisch homöopathisches Verfahren zur Anwendung. Schüßlersalze werden meist in den beiden Potenzen D6 und D12 verabreicht. “D6“ bedeutet: das Salz wird im Verhältnis 1:1000 000 verdünnt (eins zu einer Million), bei “D12“ beträgt die Verdünnung sogar 1:1000 000 000 000 (ein zu einer Billion). Eine typische Darreichungsform für Schüßlersalze sind Pastillen, die auf Grund der hohen Verdünnung fast ausschließlich aus Milchzucker (Laktose) bestehen.
Deshalb ist bei Patienten mit einer Laktoseintoleranz Vorsicht geboten. Als Alternative gibt es neuerdings auch laktosefreie Schüßlersalze in alkoholischer Lösung. Typischerweise werden 1-5 Pastillen gelutscht, die Wirstoffaufnahme soll über die Mundschleimhaut erfolgen.
Nach Wilhelm Heinrich Schüßler beruht die Wirksamkeit seiner Schüßlersalze auf der Annahme, dass einer Krankheit ein gestörter biochemischer Prozess zugrunde liegt, in dessen Verlauf es zu einem gestörten Mineralhaushalt kommt. Durch die Zuführung von Mineralsalzen in potenzierter Form soll diese Störung des Mineralhaushaltes wieder beseitigt werden. Neben 15 weiteren “Ergänzungsmitteln“ sind vor allem die folgenden 12 “Funktionsmittel“ die Basis für eine Therapie mit Schüßlersalzen:
- Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid)
- Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat)
- Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat)
- Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid)
- Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat)
- Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat)
- Magnesium phosphoricum D6 (Magnesiumhydrogenphosphat)
- Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid - Kochsalz)
- Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat)
- .Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat)
- .Silicea D12 (Kieselsäure)
- Calcium sulfuricum D6 (Calciumsulfat))
Falls Sie noch Fragen zum Themenbereich “Schüßlersalze“ haben, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!
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