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Makuladegeneration

Was Sie hierüber wissen müssen

AMD-altersabhängige Makuladegeneration
Die Makula ist die Stelle der Netzhaut, mit der wir am schärfsten sehen können. Wird diese Stelle, der so genannte „ gelbe Fleck“ durch Abbauprodukte geschädigt oder zerstört, sind Lesen oder Fernsehen nicht mehr möglich. Schlimmstenfalls können wir erblinden. Diese Abbauprodukte werden normalerweise von der Netzhaut entsorgt. Im Alter lässt aber deren Kapazität nach. Der Blick wird trübe.

Man spricht dann von einer altersabhängigen Makuladegeneration. Besonders Menschen, deren Eltern davon betroffen sind, sollten schon frühzeitig Vorsorge treffen. Auch Leute mit blauen Augen sind gefährdet, da bei ihnen das UV-Licht besser ins Augeninnere dringen kann als bei Dunkeläugigen. Hier kann man Risikofaktoren reduzieren, indem man in der Sonne, besonders im Wintersport eine Brille trägt.

Zu den Risikofaktoren gehören auch ein zu hoher Blutdruck oder das Rauchen. Um der AMD vorzubeugen, ist es wichtig, möglichst viel Vollkorn- und Milchprodukte, pflanzliche Öle, Eier, Nüsse, Fleisch und Fisch zu sich zu nehmen. In ihnen steckt viel Vitamin C und E, Zink und Betacarotin. Auch der Pflanzenfarbstoff Lutein spielt eine Schlüsselrolle. Er bekämpft aggressive freie Radikale, die Zellen schädigen können. Bei der AMD unterscheidet man zwischen der trockenen AMD und der schlimmeren feuchten Variante. Die „trockene“ schreitet nur sehr langsam voran. Behandlungsmöglichkeiten gibt es hier nicht, deshalb sind die Vitamine einen Versuch wert. Bei der feuchten AMD lässt das Sehvermögen sehr schnell nach.

Nicht nur Stoffwechselablagerungen, sondern auch krankhaft veränderte Blutgefäße, aus denen Flüssigkeit austritt, findet man in der Netzhaut. Hier könnte man durch Lasern eine Verödung herbeiführen, was aber die Bildung neuer Gefäße nicht verhindert. Hier sollen neue Medikamente helfen, die direkt ins Auge gespritzt werden und so das Wachstum dieser Gefäße hemmen. Abschließend darf man sagen, dass die beste Behandlung der AMD die Prophylaxe ist. Auf jeden Fall sollte man einen Augenarzt um Rat fragen.